Dienstag, 4. Juli 2017

Siegtal Pur lockte wieder Radler und Co.



Auf der HTS in Siegen in Höhe des Eintrachtbereiches, Richtung Eiserfeldf. Auch für Familien viel Platz zum Radeln. (Foto: presseweller)

Siegen. 4. Juli 2017 (DiaPrw). Am Sonntag, 2. Juli, ging das Radereignis "Siegtal Pur - autofreies Siegtal" über die Bühne und lockte bei angenehmen Temperaturen und teils bewölktem Himmel  wieder viele Radler, Skater und Spaziergänger auf die rund 125 Kilometer lange autofreie Strecke zwischen der Siegquelle und der Mündung bei Siegburg. Unterwegs waren auch wieder viele Familien mit Kindern. Zwar sah es auf der Strecke nicht immer proppevoll aus, wie auch Medien aus dem unteren Siegverlauf berichteten, was aber auch seine Vorteile hat. Dann gibt es auch kein Gedränge.

Samstag, 10. Juni 2017

SiegtalPur - Autofreies Tal für Radfahrer

Hinweise von Buch-Juwel und Bike-Click zum Radtag am 2. Juli




Wer von Streckenbeginn an dabei sein will, muss im Rothaargebirge auf über 600 Metern Seehöhe an der Siegquelle starten. (Alle Fotos: (c) presseweller)

Siegen. 9. Juni 2017 (DiaPrw). In den Wohngebieten auf den Siegener Bergen sammeln sich kleine Grüppchen, Ältere, Jugendliche und Kinder, Familien, Freunde, Bekannte. Ihr gemeinsames Merkmal: Alle haben ein Fahrrad dabei. So wie schon in vielen Jahren vorher hat das einen Grund: SiegtalPur, das Radereignis. Am Sonntag, 2. Juli, von 9 bis 18 Uhr ist es wieder soweit. Das Besondere daran ist, dass laut den Veranstalterhinweisen die gesamte Talstrecke der Sieg, von der Quelle im Rothaargebirge oberhalb von Walpersdorf bis nach Siegburg, autofrei ist, Teilbereiche der HTS (Hüttentalstraße) eingeschlossen. Den beliebten Freizeitspaß für Fahrradfahrer, Inline-Skater, Wanderer und Spaziergänger gibt es seit vielen Jahren und erfreut sich regr Teilnahme. Insgesamt können auf direkter Strecke gut 125 Kilometer abgespult werden. Natürlich kann jeder ganz nach Wunsch auch Teilstrecken fahren.

Bei SiegtalPur muss niemand die gesamte Strecke abspulen. Die eigene Fitness sollte entscheiden, wie weit man mit dem Fahrrad oder E-Bike fahren will. Die Strecke führt von der Siegquelle auf gut 600 Metern Höhe bergabwärts und führt teils in Sichtweite an der Sieg entlang. Zum Teil muss man je nach Örtlichkeit und gewähltem Fahrweg auch einmal etwas fester in die Pedale treten. „Wir sind von Siegen bis Betzdorf gefahren,“ erzählt eine über 50-jährige Radlerin von ihrer Gruppentour vor einigen Jahren. „Mit dem kleinen Klapprad war es zum Beispiel im Bereich Brachbach, Mudersbach teils schon anstrengend, aber insgesamt hat es großen Spaß gemacht.“
Auch gerade für diejenigen, die mit Kindern unterwegs sind, bietet es sich an, Hin- oder Rückweg mit der Bahn zu fahren. Entweder zum üblichen Fahrplan des Regional-Express (RE) mit Zustieg an den Haltestellen oder mit den Sonderzügen, die den Hinweisen nach mit speziellen Fahrradanhängern ausgerüstet sind.

Schöne Ausblicke/ Zum Teil über die HTS

Viele Siegerländer werden die Straße von der Siegquelle ins Tal kennen. Dennoch der Hinweis: Die Strecke ist steil und kurvenreich, außerdem ist der Straßenzustand, teils mit Schlaglöchern und Co., nicht gut. Deshalb ist vorsichtiges und keineswegs zu schnelles Fahren angesagt.
Für viele ist interessant, dass sie an diesem Tag im SiegtalPur-Bereich auch über die HTS, die Hüttentalstraße, fahren können, die sonst den motorisierten Fahrzeugen vorbehalten ist. In diesem Jahr geht sie sogar ein Stück weiter und mit noch einem Tunnel mehr als bisher bis ans Ende von Niederschelden/ Anfang Niederschelderhütte. Tipp: Von mehreren Punkten bieten sich schöne Ausblicke, zum Beispiel zwischen Weidenau und Siegen auf die Siegener Altstadt mit Nikolaikirche und Oberem Schloss sowie hinter Brachbach auf die Freusburg! Eine gute Gelegenheit für Fotos. Zum Fotografieren bestehen aber noch viel mehr Möglichkeiten auf der Gesamtstrecke.



Ab so etwa Brachbach kann man die Freusburg sehen. 

Strecken nach Wunsch

Jeder kann selbst entscheiden, ob er nur eine Etappe oder bis Siegburg fährt. Deshalb nehmen auch viele Familien teil. Sie suchen sich ihre Strecken aus, die auch für die Kinder je nach Alter noch gut machbar sind. So sind es zum Beispiel von der Siegquelle bis nach Siegen rund 26 Kilometer – vorbei am Kohlenmeilerplatz bei Walpersdorf; von Siegen nach Betzdorf etwa 24 Kilometer; von Siegen bis Wissen rund 42 Kilometer und so weiter.
Wer sich nicht zur Siegquelle hochquälen will: Dem SiegtalPur-Flyer nach steht ab 8.30 Uhr ab dem Bahnhof Siegen wieder ein kostenpflichtiger Shuttle-Service mit Bussen und LKW für Personen und Rädern zur Verfügung. Für Erwachsene mit Rad kostet das vier, für Kinder drei Euro.
Nun tummeln sich nicht nur Radler auf den Kfz-freien Straßen, sondern auch Inliner, Jogger, Spaziergänger. Es gibt zahlreiche Stationen mit Aktionen sowie Verpflegungsstände, Erste-Hilfe-Einrichtungen und Fahrrad-Service.


Klar, Rast muss auch sein.

Kleinen und großen Radlern raten wir, unbedingt einen Helm zu tragen. Auch für Inliner und Fußgänger auf der Strecke gilt: Sicherheit geht vor, Rücksicht auf andere nehmen.

Kfz-Fahrer müssen sich im Gebiet von 7 bis 19 Uhr auf Sperrungen und Umleitungen einrichten. Man sollte sich informieren. Weiträumige Umfahrung ist empfehlenswert. 
Ausrichter von „SiegtalPur“ sind unter anderem die anliegenden Kreise, Städte und Gemeinden. Informationen gibt es im Internet unter www.naturregion-sieg.de, wo auch der Flyer aufgerufen und heruntergeladen werden kann. Für telefonische Informationen zum Streckenbereich Netphen – Niederschelden wird die Nummer (0271) 333 10 20 angegeben. (jw)

Ausflugstipps und mehr zum Siegerland erhalten Sie über www.buch-juwel.de
Zu Fotos bitte anfragen.
Hinweise: Dem Bericht liegen außer eigenen Erfahrungen, Kenntnissen und Recherchen die Angaben aus der Internetseite „naturregion-sieg.de“ zu „SiegtalPur“ zugrunde sowie Informationen aus dem dort abrufbaren Flyer. Es kann von hier daher weder eine Gewähr für die Durchführung dieses Tages noch zu Bahn- und Busdiensten und anderem gegeben werden. Kilometerangaben sind ungefähr. Irrtum bleibt stets vorbehalten.  

Dienstag, 2. Mai 2017

Neues Magazin: Seejerlänner Redensarten


Titel des neuen Online-Magazins „Seejerlänner Redensarten“. (Bilder: presseweller)



„Wo Eiche waase ..“ ergänzt die bisherige Reihe von Buch-Juwel


2. Mai 2017. (DiaPrw). Mit dem neuen 14-seitigen Online-Magazin „Seejerlänner Platt: Redensarten“ ergänzt der Verlag Buch-Juwel (www.buch-juwel.de) die bisherige Reihe seiner Mundart-Spezialtitel „Seejerlänner Esse“ und „Seejerlänner Schempfwörrer“ zum Trio für Mundartfreunde, also „Total Seejerlännisch“.

Das Titelbild mit den Eichen des neuen Magazins trägt den Schriftzug „Wo Eiche waase ...“. Der wird natürlich auf Seite 2 gleich ergänzt „… doa sinn och Mensche, die doabie basse“ (Wo Eichen wachsen, da sind auch Menschen, die dazu passen). In diesem Zusammenhang kommt hier auch der Spruch eines alten Freundes in Erinnerung: „Was stört es eine Siegerländer Eiche, wenn sich eine Wildsau an ihr kratzt?!“ Irgendwie schön. Im hier und da mit Bildern aufgelockerten Magazin finden sich natürlich zahlreiche Aussagen, einschließlich der bekannten Begrüßung „Gon Morje, ihr Saujonge“.


Mundart-Trio aus Essen, Schimpfwörtern und, aktuell, Redensarten.


„Seejerlänner Redensarten“ kann ohne Anmeldung über die Seite „Magazine, Videos, Blogs“ unter „Magazine“ aufgerufen und gelesen werden, ebenso wie „Esse“ und „Schimpfwörter“. Außerdem gibt es auf den Seiten eine riesige Liste mit Mundartwörtern, also alles „Total Seejerlännisch“.



Dienstag, 28. Februar 2017

Siegerland zwischen Winter und Frühling


Mal im Sonnenglanz und mal im Schnee/ Der Duft der Wälder



Der Siegener Häusling im Sonnenschein unter blauem Himmel, im anderen Jahr Schlittenpartie am Eisernhardt.  (Fotos/ Montage: presseweller)


28. Februar 2017. Noch kann sich das Wetter nicht entscheiden: Ist der Jänner mit hier und da dickem Schnee im Siegerland vorbei, dann dauert es meist bis Ende März und nicht selten noch bis weit in den April hinein, bis sich das Wetter als frühlingshaft etabliert hat. So war es bereits zur Kindheit. Ende Februar fuhren wir zum Beispiel noch Schlitten auf der langen Bahn am Eisernhardt oder am Giller, in anderen Jahren war es um diese Zeit schneefrei, und die Sonne schien vom blauen Himmel und wärmte. Der Winter konnte sich aber auch ausdehnen, sodass wir die Ostereier im Schnee suchen mussten. Das freilich kam nicht nur in den 1950er- und -60ern vor, sondern erlebten wir auch schon in verschiedenen vorigen Jahren.

So ab der dritten Dezemberwoche werden die Tage länger. „Jeden Tag einen Hahnenschrei“, sagte der Vater. Im neuen Jahr ab Ende Januar/ Mitte Februar wärmt die Sonne merklich intensiver, schließlich hat sich durch die längeren Tage im Prinzip auch mehr Zeit. Die ersten Boten der erwachenden Natur sind die Schneeglöckchen, und bald schon lugen die Krokusse bunt im Garten aus der Erde hervor, als wollten sie erst einmal nachschauen, ob der richtige Zeitpunkt gekommen ist, sich in voller Pracht zu entfalten, unsere Augen zu erfreuen und unsere Sinne zu Frühlingsgedanken anzuregen. Ist doch das Frühjahr, der Lenz, die Zeit, in dem die Winterruhe dem Ende zugeht und ein neues Werden beginnt, auf das die Natur hinarbeitet. Zwischen Winter und Frühjahrsbeginn setzen die Bäume ihr erstes zartes Grün auf, die Vögel sind aus den Winterquartieren zurück und fallen Morgen für Morgen in ein lautes Gezwitscher wie ein Rufen und Jubilieren. Und nach und nach wird ihr Tisch immer üppiger gedeckt sein, sodass es für sie und baldigen Nachwuchs reichen mag.


Wenn die Krokusse blühen, ist der Frühling nah. 

Bunte, duftende Wälder - Erinnerungsorte

Im Siegerland fällt es nicht schwer, sich in die Waldgemarkung aufzumachen, weil es überall um die Wohnsiedlungen herum reichlich davon gibt, ob auf den Siegener Bergen oder im Freudenberger Land, ob in Kreuztal bis zum Kindelsberg hinan und weiter oder rund um Hilchenbach, Burbach, Neunkirchen, Niederschelden oder im Netpher Land. Das Land ist gesegnet mit Natur, Büschen und Wäldern, die sich mal mit ausgewachsenen Buchen, Eichen und Birken zeigen, mal als Niederwald für die Haubergswirtschaft, oft als Mischwald und natürlich auch als „dunkler“ Nadelwald. Je nach Gemarkung wachsen auch Ahorn, Haselnuss, Weiden, Linden, Ulmen, üppige Holunderbüsche und vieles andere. Wenn das Jahr in den Märzen geht, ahnen die Wälder den Frühling, sind hier und da mit weichen Moosteppichen belegt und erfreuen mit weißen Buschwindröschen.
Wir horchen auf, wenn ein Vogel pfeift, trällert oder ein Specht emsig hämmert, um eine Höhle in einen Baum zu schlagen, alles dazu angetan, vereint mit den zarten Farben und diesem besonderen Duft des Waldes, unser Gemüt zu erfreuen. Gerne nehmen wir das intensiv auf und lassen manches Mal den Kopf an Märchen erinnern, an Elfen und Waldgeister, an Rotkäppchen und Hänsel und Gretel.


Wälder der Kindheit, hier auf der Eremitage, sind Erinnerungsorte. 

Viele werden noch daran zurückdenken, wenn Vater uns oder dem Enkel im Frühling eine kleine Flöte oder Pfeife aus einem Stück Weidenholz mit Kerbe und Zugstück baute, so dass wir fast, nur fast, so tirilieren konnten wie die Vögel. Welch eine Freude!

Und so sind die Wälder unserer Kindheit zugleich ein Stück schöner Erinnerungen, die gleich wieder aufflammen, wenn wir Jahre später einen Spaziergang durch „unseren Wald“ machen, der unser Leben ein gutes Stück bereichert hat.                  Georg Hainer  


Hinweis: Über unsere ohne Anmeldung aufrufbare Internetseite www.buch-juwel.de gelangen Sie zu zahlreichen Beiträgen rund ums Siegerland, zu Gedichten und Geschichten sowie Magazinen.

Samstag, 11. Februar 2017

Magazin: Winter im Siegerland


Auf der Höhe zwischen Wilnsdorf und Wilden gab es Ende Januar diesen Blick zur verschneiten Landschaft. Die Abbildung ist eine Collage zum Originaltitel des Magazins. 


Bei Buch-Juwel führt der Schneemann durchs Land


11. Februar 2017. Siegerland (DiaPrW). Seejerlänner wissen es seit Generationen: Schnee, das ist im Landstrich an der Sieg auch in der Neuzeit kein Fremdwort. Verschieden sind je nach Jahr die Zeiten, wann es zum ersten Mal schneit, wie lange Schnee und Frost erhalten bleiben und die Schneehöhen. Da kann es richtig "dicke" kommen. Auch noch im März. Im brandneuen zehnseitigen Online-Magazin von Buch-Juwel (www.buch-juwel.de) sind Bilder aus verschiedenen Jahren zu sehen, vom dick verschneiten Tann bis zum weiten Blick übers Land. Das Magazin kann ohne Anmeldung aufgerufen und angeschaut werden.
Ob romantischer Nadelwald, weite Blicke wie vom Rödgen zur Haincher Höhe oder vom Eisernhardt über Eisern, Schneemann in Rinsdorf, Szenen bei Rudersdorf, auf der Ginsberger Heide und mehr lassen ein Stück Schnee und Winterzeit „em Seejerland“, im Siegerland, erleben.
Das Magazin kann über die Seite „Magazine“ auf buch-juwel.de aufgerufen werden.

Wer ein bisschen weiter unten unter Videos schaut, findet – mit zum Teil anderen Bildern – auch ein Video zum Thema. Es ist ebenfalls ohne Anmeldung aufrufbar und kann frei angeschaut werden.  

Montag, 2. Januar 2017

Neu: 23. Psalm in Siegerländer Mundart in Sprachversion zum freien Hören


Den 23. Psalm "Der gute Hrte" gibt es jetzt als "Dr goore Hirde" auch zum Hören in Siegerländer Mundart, in Seejerlänner Platt". (Foto: presseweller)

Bei Buch-Juwel sind für 2017 weitere Text-Vertonungen geplant/ Bibeltexte, Gedichte und Geschichten in Seejerlänner Platt


Siegen. 2. Januar 2017 (DiaPrW). Nach einer Anfrage, ob es die Mundart-Texte der Siegerland-Bücher des Verlages Buch-Juwel nicht auch als vertonte Version gebe, hat man sich beim kleinen Siegener Verlag entschlossen, in 2017 den einen und anderen Text in Sprachversion aufzuzeichnen, in Siegerländer Mundart, „Seejerlänner Platt“. Gerade noch zu Weihnachten erschien die Geburtsgeschichte, die „Weihnachtsgeschichte“ nach dem Lukas-Evangelium, als Text zum freien Aufruf in einer neueren, eng an den Bibeltext angelehnten Überarbeitung von Autor Georg Hainer. In 2017 soll es verschiedene Geschichten nicht nur zum Lesen, sondern auch zum Hören geben. Den Anfang macht der dem aktuellen Buch „Riewekooche, Glonk un Alldaachsläwe“ entnommene Mundarttext zum 23. Psalm, „Der goore Hirde“. Die gesprochene Version kann ohne Anmeldung und frei zum Hören über www.buch-juwel.de aufgerufen werden.

Hören, wie „Seejerlänner Platt“ klingt, das ist jetzt über die Internetseiten von Buch-Juwel möglich. „Hintergründe dafür sind, dass im Siegerland gegenüber früheren Zeiten nicht mehr so oft in Mundart geredet wird und dass die geschriebenen Texte nicht so einfach zu lesen sind, wenn man aus der sprachlichen Übung ist“, heißt es seitens des Verlages. Wegen der teils anderen Laute gibt es auch oft ungewohnte Buchstabenkombinationen. In der vertonten Version hört man den Klang der Wörter und Sätze. Es kann aber durchaus sein, dass der eine oder andere Begriff je nach Dorf anders ausgesprochen wird. Für 2017 sind weitere Vertonungen von Gedichten, kurzen Geschichten und bekannten Bibeltexten geplant.

Alles ohne Anmeldung
Der vertonte 23. Psalm in Mundart kann direkt über die Seite „Direktaufruf „ unter „Magazine, Videos, Blogs“ bei Buch-Juwel angeklickt und frei gehört werden: http://www.buch-juwel.de/Magazine_-_Videos_-_Blogs/Direktaufruf-/direktaufruf-.html
Über die Buch-Juwel-Seiten kann ebenfalls die Weihnachtsgeschichte nach dem Lukas-Evangelium in Siegerländer Mundart frei zum Lesen aufgerufen werden sowie vieles andere rund ums Siegerland. 


Beim Verlag gibt es Bücher, Poster, die große Mundart-Liste, Magazine und Gedichte. http://www.buch-juwel.de

Samstag, 3. Dezember 2016

Sehr gut besucht: Weihnachtsmarkt rund um die Siegener Erlöserkirche


Ein rundes Angebot (älteres Foto) gab es wieder beim Weihnachtsmarkt rund um die Erlöserkirche in der Winchenbach in Siegen. (Fotos: presseweller)

Seit Jahren ein beliebter Treff im Wohngebiet Winchenbach


3. Dezember 2016. Siegen (DiaPrW). Lief es zu Beginn vor vielen Jahren bereits gut an, kommen mittlerweile immer viele Besucher, um den kleinen Weihnachtsmarkt rund um die und in der Erlöserkirche in der Siegener Winchenbach mitzuerleben. So war es auch an diesem Samstag, dem 3. Dezember. Auftakt durch die Turmbläser. Der Markt bietet ein durchaus sehens- und kaufenswertes Angebot an Kunsthandwerk verschiedener Art. Die Palette reichte von Papier- und Holzarbeiten über Glasschmuck bis zu kleinen und größeren Fotokarten mit besonderen Motiven wie „Siegen bei Nacht“. Vertreten war ebenfalls wieder ein Stand mit ausgewählten Weinen. Das wird abgerundet durch das großzügige „Cafe“ mit dem Kuchenbuffet im Saal. Auf Deftiges wie Bratwürste, Fritten und Co. musste ebenfalls nicht verzichtet werden wie auch auf unterschiedlichste Getränke.

Bereits von Beginn an strömten die Besucher durch die Straßen der Winchenbach zum Weihnachtsmarkt. „Oh, jetzt müssen wir etwas warten, bis ein Platz frei wird“, sagten manche, die etwas später gegen 15.30 Uhr ins „Cafe“ kamen. Es war voll besetzt. Da bummelte man halt noch an den Ständen vorbei und schaute, was man selbst oder als Geschenk gebrauchen könnte. So kommen nicht nur viele ins Gespräch, die sonst tagsüber arbeiten, sondern auch Ältere, für die solch ein „Weihnachtsmarkt mit Café“ eine schöne Abwechslung ist.

Kuchen, Waffeln, Standbestückung und mehr – wie den alljährlichen Weihnachtsbaumverkauf – hatten wieder Freiwillige übernommen. Schön, auch eine Mutter aus einer Flüchtlingsfamilie, die früher in der Winchenbach-Unterkunft war, half mit. Als vor 19 Uhr die Café-Zeit beendet war, standen noch viele Gruppen draußen an den Ständen. Mal wieder gut gelungen, der kleine Weihnachtsmarkt in der Winchenbach! (jw)





Teilansicht der Erlöserkirche in Siegen Winchenbach. Ein bisschen Schnee wie vor ein paar Tagen hätte auch gepasst. Aber wie es war, war's angenehm.